< Unterrichtsbeginn für Berufsschulklassen ab 27.04.2020
23.04.2020 09:48 Von: HUA

Informationsschreiben an die Ausbildungsbetriebe

Stand 23. April 2020


 

Sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder, wir planen unter den Maßgaben des Landes die schrittweise Rückkehr zu „normaler Schule“ und zu einem geordneten Abschluss von Ausbildungsgängen. Als Schule haben wir, wie die Landes- und die Bundesregierung, den Entschluss gefasst, nicht weiter als ca. vierzehn Tage im Voraus detailliert zu planen. Es gibt eine Matrix für die Rückkehr der verschiedenen Bildungsgänge und Ausbildungsjahrgänge in die Schule, die aber auch wieder diverse Fragen aufwirft, die wir zunächst klären wollen.

 

Fest steht, dass die Abschlussklassen (Fachstufen 2) ab dem 27.04.2020 in die Schule zurückkehren. Dies geschieht zur Prüfungsvorbereitung und nicht zur Wahrnehmung des normalen Unterrichtes gemäß Stundenplan. Große Klassen werden geteilt und kommen in unterschiedlichen Wochen zu uns oder werden auf unterschiedliche Räume aufgeteilt. Die Details hierzu werden von den zuständigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern mit Ihnen und den Auszubildenden geklärt. Die Beschulung unterliegt sehr strengen hygienischen Auflagen.

 

Ab dem 22.04.2020 haben wir mit dem „Lernen zu Hause“ begonnen. Das bedeutet, dass wir von diesem Datum an alle unsere Schülerinnen und Schüler mit den verschiedensten Unterrichtsmaterialien versorgen werden. Wir werden dazu unterschiedlichste - vorzugsweise digitale - Kommunikationswege nutzen. Von Arbeitsblättern per Mail bis hin zu Videokonferenzen kann dies in unterschiedlichster Form geschehen und soll vom Arbeitsumfang ca. sechs Stunden füllen. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben und die Lehrkraft steht selbstverständlich für Rückfragen zur Verfügung, unterstützt, kommuniziert Lösungen etc. Dies kann nicht immer „just in time“ der Fall sein, da wir die Lehrkräfte auch für Aufsichten, Prüfungen etc. benötigen, es gelten ja keine normalen Stundenpläne. Es wird feste Sprechzeiten der Lehrkräfte geben.

 

Was bedeutet das für Sie als Ausbildungsbetrieb? Ihre Auszubildenden bleiben schulpflichtig und sind von Ihnen an den Tagen, an denen regulärer Berufsschulunterricht stattfinden würde, für diesen freizustellen. Die Auszubildenden werden die Ihnen durch uns zur Verfügung gestellte Unterrichtsmaterialien bearbeiten und ggf. an Chats oder Videokonferenzen teilnehmen. Sie müssen u. U. bearbeitete Aufgaben wieder abgeben und können dafür auch Benotungen erhalten.

Die Lehrkräfte geben Musterlösungen zur Selbstkontrolle an die Schülerinnen und Schüler weiter, „sammeln Lösungen“ ein, tauschen sich mit den Schülerinnen und Schüler zu Aufgaben und Erarbeitungsphasen aus. Sollten Auszubildende erkranken, so haben sie sich wie bei Präsenzunterricht entsprechend per Mail bei der Klassenlehrkraft krank zu melden.

 

 

 

Sollten Auszubildende in Einzelfällen im häuslichen Umfeld nicht über die technischen Geräte verfügen, die ein „Lernen zu Hause“ ermöglichen, so bitten wir Sie hier um Unterstützung. Sei es durch die Erlaubnis, Dateien ausdrucken zu dürfen, das WLAN oder den Betriebsrechner für die Bearbeitungen zu nutzen oder anderes mehr. Wir verfügen leider nicht über Kapazitäten, die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg der Leihe mit Endgeräten auszustatten.

Nähere Informationen, die ständig aktualisiert werden, finden Sie auch auf den Seiten des Kultusministeriums:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/

Auch die Seiten der Landesschulbehörde können hilfreich sein:

https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/

Schauen Sie bitte auch auf den Seiten der zuständigen Kammern nach Informationen.

Wir werden Sie auf unserer Homepage

https://www.bbs-wilhelmshaven.de/news.html

weiter informieren und Sie haben natürlich die Möglichkeit, mit den Ihnen ja zumeist auch persönlich bekannten Lehrkräften, Abteilungsleitungen und der Schulleitung in Kontakt zu treten.

Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Andreas Huisken

Kommissarischer Schulleiter




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